Planungskriterien:
Beibehaltung der städtebaulichen Struktur der Rotwegsiedlung. D.h. schmale Längsbaukörper in Nord- Süd-Richtung und flaches Satteldach. Nachverdichtung als Maßgabe für Neubebauung. Das Galeriehaus ist eine Neuinterpretation des vorgegebenen Satteldach-Längsbaukörpers.

Die signifikante Außenform ist, wie bisher, das Satteldach der Atriumüberdachung. Zudem ist das Glasdach ein positiver Teil des Energiekonzeptes in Form von Nutzung passiver Solargewinne. Die eigentlichen Wohnbaukörper "tragen" dieses Satteldach. "Sie möblieren" den Freibereich als Flachdachkuben (extensiv begrünt).

Innovativer Beitrag zur aktuellen Wohndiskussion: Familienfreundlichkeit, kindgerecht, altenprivilegiertes Wohnen und Mehrgenerationenhaus sind hier keine Worthülsen, sondern eigentlich bauliche Vorgaben. Das Atrium wird ergänzt und ist erweitert durch großzügige Gemeinschaftsräume. Dies wird überlagert von der Erschließungsfunktion des Atriums.

Somit ergibt sich ein positiv zu besetzendes interaktives Wohnumfeld. Dies fördert das Entstehen von aktiver Nachbarschaft (aktuelles Stichwort: freiwillige Solidarität). Der Charakter des Atriums ist geprägt von obligatorischer Kommunikation und verhindert so (die aktuell beklagte) Vereinsamung oder anonymes Wohnverhalten und ist demgegenüber eine Aufforderung zur aktiven Teilnahme.

Zum Artikel


Illustration: REHAAG

Eschenauerstraße

Stuttgart-Zuffenhausen
Bauherr: FLÜWO

Fakten
  • 2 Hauszeilen
  • 76 Wohnungen
  • Tiefgarage 92 Stellplätze
  • Wohnfläche: 6.490 m²
Download: Prospekt



Kontakt | Impressum